OK COOL

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Wieso bremst die Regierung den Kampf gegen Hass & Rechtsextreme im Gaming aus? | mit: Projektleiter Mick Prinz

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Mick Prinz ist Projektleiter des "Good Gaming Support": ein Mix aus Beratungsangebot, Weiterbildungsmöglichkeit und Auskunftsstelle für Menschen, die sich mit dem Themenfeld Hass und Rechtsextremismus in der Spielwelt auseinandersetzen müssen oder wollen. Die Liste der Interessierten, die dieses Angebot nutzen, ist lang - und äußerst bunt: Schulklassen, Behörden, Museen, Einzelpersonen und insbesondere auch Entwicklerteams aus der Spielebranche bilden sich mit der Hilfe von Mick und seinem Team weiter.

"Good Gaming Support" ist ein Projekt-Arm der Amadeu-Antonio-Stiftung und hat sich über die letzten Jahre zu einem stark nachgefragten Angebot entwickelt - das nun allerdings überraschend seinem vorzeitigen Aus entgegenblickt. Denn eigentlich war "Good Gaming Support", das als Teil des Bundesprogramms "Demokratie lebt" gefördert wird, bis Ende 2028 durchfinanziert und geplant. Die Schwarz-Rote Bundesregierung scheint nun allerdings das Angebot vorzeitig beenden zu wollen, um den Nutzen zu prüfen und gegebenfalls ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Über diese Neuigkeit kann sich Mick und sein Team nur wundern. Und ärgern, denn gut kommuniziert wurde diese Entscheidung aus der Politik gegenüber dem Projektteam nicht.

Im Gespräch mit Dom Schott erklärt uns Mick Prinz, warum und wie genau "Good Gaming Support" ein so wichtiger Baustein im Kampf gegen Hass und Rechtsextremismus in der Spiele geworden ist. Er skizziert anschauliche Beispiele für die Arbeit des Projekts und sinniert über die Zukunft - nicht nur die "seines" Projekts, sondern auch über seine eigene.

OK COOL packt aus: der nächste große Schritt

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OK COOL ist ein erfolgreiches Podcastprojekt: Seit sechs Jahren schiebt euch nun schon Dom Schott gemeinsam mit seinem Team wöchentlich liebevoll produzierte MP3s in die Ohren, die sich um die Welt der Spiele und ihre Menschen drehen. Mittlerweile ist OK COOL der dritterfolgreichste Crowdfunding-Spielepodcast Deutschlands - und jetzt wird es Zeit für den nächsten, großen Schritt.

Um das Profil des Podcasts zu schärfen und die Stärken von OK COOL weiter auszubauen, wird das Programmkonzept auf ein neues Fundament gestellt. Der Abwechslungsreichtum bleibt, aber der Fokus wird klarer und bekommt eine neue Struktur, die auf einen Blick klarmacht, wofür OK COOL eigentlich steht.

In dieser Podcastfolge erklärt Dom, wie das neue Konzept funktionieren wird, wie die Umbauarbeiten hinter den Kulissen abliefen und warum es überhaupt notwendig war, das Programm von OK COOL zu verändern.

OK MÜD #29: Euer Blick in die Spielewoche (mit einem Dungeoncrawler-Geheimtipp)

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Die neue Woche steckt voller frischer Releases, die es Dom Schott dieses Mal richtig schwer gemacht haben, eine Auswahl zu treffen. Als ob das nicht schon dramatisch genug wäre, gibt's obendrauf auch noch einen begeisterten Bericht von einer Dungeoncrawler-Neuentdeckung, die Dom nicht nur vergangenes Wochenende fest im Griff hatte. Also, schreitet heran und erfahrt, welche Spiele diese Woche wirklich wichtig sind.

Warum macht man heute noch / wieder einen Boomer-Shooter? | mit: Fabian Jäckel

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Ganz kurz fühlte sich Dom Schott wieder wie ein Teenager, als er die erste Runde Bloodspill startete - ein oldschooliger Multiplayer-Shooter im düsteren Mittelalter, garniert mit grober Polygonalgrafik, die an die frühen 2000er Jahre erinnern. Noch ist das Spiel nur eine Demo aber während der Release noch ein paar Monate entfernt liegt, merkt Dom Schott jetzt schon: Bloodspill hat Potential - gerade auch wegen seiner Retro-Inszenierung. Gleichzeitig muss er sich fragen: Kann ein solcher, sogenannter Boomer-Shooter in einem überfüllten Spielregal überhaupt noch erfolgreich sein? Warum nicht gleich ein Spiel machen, das grafisch für eine womöglich sehr viel größere Zielgruppe ansprechend aussieht?

Um das herauszufinden, trifft Dom den Macher des Spiels: Fabian Jäckel, ein erfahrener Entwickler, der viele Gedanken zum Spielemarkt, Retro-Ästhethik und nicht zuletzt der deutschen Förderlandschaft mitgebracht hat. Doch im Gespräch geht es nicht nur um Bloodspill, sondern auch um ein älteres Projekt von Fabian, an dem er weiter im Hintergrund arbeiten will - und das verdammt ambitioniert aussieht: Calamity - Oath of Despair, ein Mix aus Dark Souls, Diablo und Roguelite-Überlebenskampf. Klingt abgefahren, oder? Die beiden sprechen auch darüber.

OK COOL holt nach: Tomb Raider (1996) | Vorgeplänkel mit einer Ägyptologin

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Tomb Raider zählt zu den ganz großen Klassikern der Spielewelt: Das Actionspiel machte die Archäologin Lara Croft zu einem Popstar, der nicht nur das Spieleregal, sondern auch Musikvideos, Comics und schließlich sogar Hollywood im Sturm erobern sollte. Ganz nebenbei inspirierte die Bildschirmheldin eine ganze Generation junger Menschen zu einem Studium der Archäologie und Ägyptologie - kein Scherz, gleich zwei davon sind heute in diesem Podcast zu hören!

Denn Dom Schott hat das allererste Tomb Raider nie gespielt. Als Kind lugte er kurz in das Intro hinein, aber echte Spielerfahrungen sammelte er mit dem Archäologie-Abenteuer nicht. Ganz anders ist da bei seiner Mitstreiterin, die ihn durch diese Nachholaktion führen wird: "Jeurnay" zählt Tomb Raider zu ihren liebsten Franchises und hat nicht zuletzt wegen Lara Croft ihr Ägyptologie-Studium begonnen. Bis heute beschäftigt sie sich mit der Reihe und übersetzt spontan in diesem Vorgeplänkel die Hieroglyphen, die auf der Spielepackung von 1996 zu sehen sind. Gänsehaut!

Wie macht man ein Spiel über Kindheitstrauma - und warum? | mit: Marius Mülhaupt

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Es gibt diese Spiele, die mit nur ein, zwei Screenshots einen mächtigen Eindruck hinterlassen. Und Recollage gehört zu diesen seltenen Titeln: Ein Hase mit roten Glubschaugen geiert über einen tiefen Abgrund, aus dem ein Anglerfisch mit Armen und Beinen zurückstarrt. Eine Ratte mit menschlichem Gesicht huscht durch den Schatten, während eine zweiköpfige Gestalt - eine Mischung aus Frosch und Halbmond (?!) - im Mondlicht wartet.

Kein Witz: Diese Kreaturen gibt es allesamt in dem ungewöhnlichen Adventure - wenn die SpielerInnen das wünschen. Denn in Recollage können und müssen wir unsere Spielfigur immer wieder ganz neu umbauen und zurechtbasteln, damit sie die vielen Rätsel lösen kann. Lösungswege gibt es viele, seltsame Kreaturen, die dabei entstehen, sowieso. Und der bizarre Look passt nicht zuletzt ganz wunderbar zur Geschichte, die Recollage erzählt - es geht um Kindheitstrauma, dysfunktionale Eltern-Kind-Beziehungen und die Schwierigkeiten des noch-nicht-erwachsen-Seins.

Hinter dem Spiel steckt ein dreiköpfiges Studi-Team der HTW Berlin, die eigentlich noch weit vor ihren Abschlussarbeiten und dem Einstieg ins Berufsleben als SpieleentwicklerInnen stehen. Und trotzdem ist ihr erstes gemeinsames Projekt jetzt schon so interessant, ausgereift und vielversprechend, das Dom mit Marius Mülhaupt, einem der drei Köpfe von Studio Windspiel, unbedingt sprechen musste.

OK MÜD #27: Euer Blick in die Spielewoche (mit neuer StarCraft-Konkurrenz!)

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Wir leben in aufregenden Zeiten, in denen es nur wenige Konstanten gibt. Eine davon ist OK MÜD, euer wöchentlicher Blick auf die interessantesten Neuerscheinungen der Woche, der auch heute voller Empfehlungen steckt. Obendrauf packt Dom noch einen Titel, der sein Wochenende fest im Griff hatte und schon 2019 erschienen ist. Freut euch drauf, Wunschzettel raus, es ist Empfehlungszeit!

Wie macht man aus trockener Kartographie ein erfolgreiches Cozy Game? | mit: Lukas Hort

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Vorneweg ein versöhnliches Wort an alle Kartographie-LiebhaberInnen: Es ist wunderschön, dass ihr Maßstäben, Höhenstufen, Flussbetten und Topographie-Legenden so viel abgewinnen könnt! Für die meisten Menschen aber ist Kartographie eben doch vor allem eins: ganz schön trocken. Umso erstaunlicher, dass es dem Hamburger Indie-Team Pipapo Games gelungen ist, aus diesem Thema ein erfolgreiches Cozy Game zu machen.

Map Map heißt ihr Spiel und lässt uns Fantasie-Inseln metergenau vermessen. In Gestalt eines abenteuerlustigen Mädchens verorten wir antike Ruinen, uralte Eichenbäume und viele andere Landschaftsmaker auf unserer zunächst noch blanken Karte. Punkte gibt's für möglichst genaue Vermessungen, der Schwierigkeitsgrad wird schnell fordernder.

Lukas Hort ist Teil des Indie-Teams und war unter anderem für das Design der Inseln verantwortlich, die SpielerInnen kartographieren müssen. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt der Hamburger, wie er sich den Erfolg von Map Map erklärt, wie das junge Team die fordernde Entwicklung anging und warum ausgerechnet ein Greifhakensimulator eine überraschend wichtige Rolle in dieser Erfolgsgeschichte spielt.

OK MÜD #26: Euer Blick in die Spielewoche (mit handgezeichnetem Grusel-Adventure!)

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Die neue Woche ist da und droht uns mit vielversprechenden und spannenden Releases zu erdrücken! Wusstet ihr nicht? Keine Sorge, Dom Schott hat für euch die Release-Listen gesichtet und verrät euch, welche Spiele da hoffnungsvoll an unsere Türen / Festplatten klopfen. Und es wird wieder bunt: vom Grusel-Adventure bis zum Campingausflug ist wieder mal alles dabei!

Über diesen Podcast

OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

von und mit Dom Schott

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