Wie entstand der Spiele-Kanon des SPIEGEL? | mit: Redakteur Michail Hengstenberg
Aufregung, Irritation, Erstaunen, Gleichgültigkeit, aber auch Wut: Das war die Bandbreite der Emotionen, die einige Kommentarbereiche im Internet fluteten, als der SPIEGEL seinen großen Games-Kanon vorstellte. 50 Spiele, numerisch sortiert, die die Höhepunkte des Mediums abbilden sollen. Auf der Liste finden sich insbesondere AAA-Spiele der letzten Jahrzehnte, "GTA V" landet auf Platz 18, das Remake von "Silent Hill 2" direkt dahinter, während "Breath of the Wild" den ersten Platz sichert und "Papers, Please" zum Schlusslicht verkommt.
Die große Frage lautet: Wie entstand dieser Kanon, warum gibt es ihn überhaupt - und was will er über das Medium wirklich aussagen? Um das zu erfahren, hat Dom Schott einen der Hauptverantwortlichen eingeladen: Michail Hengstenberg ist SPIEGEL-Redakteur im Kultur-Resort und hat den Kanon organisatorisch und inhaltlich maßgeblich begleitet. Er führt uns hinter die Kulissen eines abenteuerlichen Unterfangens.