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Ist Gothic mit einer weiblichen Heldin das bessere Spiel? | mit Modderin Jase

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Der Rollenspielklassiker Gothic von 2001 schickt uns als namenloser Held ins Minental, wo wir um einen Platz in der Gesellschaft und unsere Zukunft kämpfen müssen. Es ist eine rauhe Spielwelt, die auf uns abweisend reagiert und kein allzu großes Interesse hat, uns weiterzuhelfen. Nicht zuletzt für diese Eigenheiten wird Gothic bis heute als Ausnahmetitel gelobt.

Wie aber verändert sich nun das Spielgefühl, wenn wir nicht als Mann, sondern als namenlose Heldin spielen? Reagieren die Menschen anders auf uns? Wird Gothic so vielleicht sogar zu einem noch besseren Spiel?

Antworten auf diese Fragen liefert die "Prequel"-Mod von Jase, die absolut Gothic-begeistert ist - und ihrem Lieblingsspiel eine besondere Mod widmen möchte. Auf dem technischen Gerüst des zweiten Gothic-Spiels werkelt sie seit Jahren an einer alternativen Gothic-Geschichte, die von den Ereignissen vor dem Hauptspiel erzählt. Sie gestaltet dafür ganze Ortschaften um, vertont NPCs und stellt sich die Frage, wie die Kolonie auf eine Frau reagieren würde. Daraus ergeben sich ganz neue Spielsituationen, die mal leichtherzig sind, mal die Grenzen zum sexuellen Übergriff streifen.

Im Gespräch mit Dom Schott erklärt Jase, was sie zu ihrer Arbeit motiviert, wie genau sie beim Game Design ihrer Mod vorgeht und welchen Hürden sich ihr in den letzten Jahren entgegengestellt haben.

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Über diesen Podcast

OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

von und mit Dom Schott

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