Wie sich ein malerisches Naturspiel gegen die Klimakatastrophe stemmt | mit: Entwicklerin Ivette Schmidt
Ivette Schmidt hat eine ungewöhnliche Idee für ihr Spieldebüt gewählt: Motten! In Mothkeep schwingen wir uns in eine wunderschön inszenierte Naturlandschaft, beobachten unterschiedlichste Mottenarten und dokumentieren unsere Funde in einem Forschungstagebuch. Klingt gemütlich, ist gemütlich - und bringt uns ganz nebenbei etwas über die unterschiedlichsten Mottenarten unserer Breitengraden bei. Denn für das Spiel hat Ivette reichlich Recherche betrieben. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit ihres Spiels.
Obwohl das ursprünglich gar nicht die Absicht des Spiels war, fühlt sich Mothkeep trotzdem wie eine Kriegserklärung gegen die Folgen der Klimakatastrophe an. Die Mottenbeobachtung konfrontiert uns nämlich mit natürlich-idyllischen Landschaftsbildern, die es so heute nur noch selten zu sehen gibt, erst recht, wenn man in einer Großstadt lebt. Und das ist kein Zufall: Ivette hat für diese handgemalten Szenen viele Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Land einfließen lassen und mit ihrem Spiel Eindrücke dokumentiert, die wegen der Klimaveränderung in unserer Welt selten geworden sind.
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